
Annuität
Die Annuität bezeichnet die gleichbleibende Rate, die Sie monatlich oder jährlich an die Bank zahlen. Sie setzt sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammen. Während die Gesamtrate stabil bleibt, verändern sich die Anteile von Zins und Tilgung in der Weise, dass im Laufe der Zeit der Zinsanteil sinkt, während der Tilgungsanteil steigt.
Beleihungswert
Der Beleihungswert beschreibt den Wert einer Immobilie, den die Bank langfristig und vorsichtig als Sicherheit für Ihr Darlehen ansetzt. Er liegt in der Regel 10 – 20% unter dem aktuellen Marktwert, da Banken mögliche Wertschwankungen über die Laufzeit berücksichtigen.
Beleihungsgrenze
Die Beleihungsgrenze gibt an, bis zu welchem Prozentsatz des Beleihungswertes eine Bank ein Darlehen vergibt. Sie liegt häufig bei 60 %, 80 % oder 90 % des Beleihungswertes – abhängig von Bank, Bonität und Objekt.
Beispiel:
In diesem Fall würde die Bank maximal 360.000 € finanzieren (80 % von 450.000 €).
Bereitstellungszinsfreie Zeit
Bevor Sie Ihr Darlehen vollständig abrufen, fallen bei vielen Banken Zinsen auf den noch nicht genutzten Betrag an – der sogenannte Bereitstellungszins. Einige Banken gewähren jedoch eine bereitstellungszinsfreie Zeit, in der Sie noch keine Zinsen zahlen. Das gibt Ihnen Flexibilität, zum Beispiel beim Neubau oder beim Kauf, wenn Zahlungen erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig werden.
Besicherung / Absicherung des Darlehens
Zur Absicherung des Darlehens verlangt die finanzierende Bank entsprechende Sicherheiten. Bei Immobilienfinanzierungen erfolgt dies meist über eine Grundschuld, die im Grundbuch eingetragen wird.
Bonität
Die Bonität beschreibt Ihre Kreditwürdigkeit. Banken prüfen Ihre finanzielle Situation, Einkommen, Ausgaben und bestehende Verbindlichkeiten, um ihr Risiko der Kreditvergabe einzuschätzen.
Eigenkapital
Als Eigenkapital bezeichnet man die Mittel, die Sie selbst in die Finanzierung einbringen. Je mehr Eigenkapital Sie einsetzen, desto niedriger ist in der Regel der Finanzierungsbedarf und desto günstiger fallen häufig die Zinsen aus.
Fremdkapital
Fremdkapital ist der Teil der Finanzierung, den Sie von der Bank leihen. Es ergänzt das Eigenkapital und ermöglicht – wenn notwendig - die vollständige Umsetzung Ihres Kauf- oder Bauprojekts.
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Grundschuld
Die Grundschuld ist ein Sicherungsrecht an Ihrer Immobilie. Sie wird im Grundbuch eingetragen und dient der Bank zur Absicherung eines Darlehens. Kommt der Darlehensnehmer seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, kann die Bank die Immobilie verwerten. Anders als eine Hypothek ist sie unabhängig von der konkreten Darlehenshöhe eintragbar und kann später erneut verwendet werden.
KfW-Darlehen
KfW-Darlehen sind Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Sie bieten zinsgünstige Konditionen und je nach Programm Vorteile für den Finanzierenden durch beispielsweise flexible Tilgungsmöglichkeiten oder Zuschüsse für energieeffizientes Bauen oder Sanieren.
Nominalzins / Effektivzins
Der Nominalzins ist der reine, vertraglich vereinbarte Zinssatz, der auf Ihr Darlehen berechnet wird. Der Effektivzins zeigt die tatsächlichen Gesamtkosten pro Jahr, inklusive aller Nebenkosten, Gebühren und verpflichtender Zusatzleistungen.
Für den Vergleich verschiedener Angebote ist der Effektivzins die entscheidende Kennzahl.
Prolongation
Eine Prolongation ist die erneute Zinsfestschreibung Ihres bestehenden Immobiliendarlehens nach Ablauf der ursprünglichen Zinsbindung.
Restschuld
Die Restschuld ist der Betrag, der nach einer bestimmten Zeit noch auf Ihrem Darlehen offensteht. Durch regelmäßige Tilgung und eventuelle Sonderzahlungen lässt sich die Restschuld deutlich reduzieren.
Tilgung
Die Tilgung bezeichnet den Anteil Ihrer monatlichen Rate, der direkt zur Rückzahlung des Darlehens genutzt wird. Eine höhere Tilgung bedeutet, dass Sie schneller schuldenfrei werden und über die Jahre deutlich Zinskosten sparen.
Zinsbindung
Die Zinsbindung legt fest, wie lange der Zinssatz Ihres Darlehens unverändert bleibt. Übliche Laufzeiten reichen von fünf bis zwanzig Jahren.
Eine lange Zinsbindung bietet Planungssicherheit und konstante Raten. Eine kürzere Bindung kann zunächst günstiger sein, birgt jedoch das Risiko eines gestiegenen Zinsniveaus nach Ablauf.

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